Mehr Lebensqualität dank Homöopathie

Mehr Lebensqualität dank Homöopathie

Ob akute oder chronische Beschwerden – die Homöopathie bietet für viele Gesundheitsprobleme ein wirksames Mittel. Dabei ist diese Heilmethode besonders sanft und es kommt nur sehr selten zu Neben- oder Wechselwirkungen. Die Homöopathin Nadja Harlacher erklärt im Interview die Wirkprinzipien der Homöopathie und berichtet über ihre Erfahrung mit dieser alternativen Therapieform.

Liebe Nadja, die Homöopathieist dein Spezialgebiet. Was begeistert dich so an dieser alternativen Heilmethode?

Nadja Harlacher: Mich begeistert dienatürliche, sanfte und dauerhafte Heilweise der Homöopathie. In meiner Praxis habe ich schon faszinierende Heilerfolge erlebt. Es ist wunderbar zu sehen, wie gut homöopathische Mittel den Menschen tun. Sie haben wieder Freude am Leben!

Auf welchen Grundsätzen basiert die Homöopathie?

Nadja Harlacher: Die Homöopathiebasiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip sowie dem Informationsprinzip. Das Ähnlichkeitsgesetz «Similia similibus curentur» bedeutet: «Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden». Eine Substanz, die bestimmte Symptome auslöst, kann dieselben Symptome auch lindern. Das homöopathische Mittel Küchenzwiebel (Allium cepa) beispielsweise wird gegen typische Erkältungsoder Allergie-Symptome wie fliessender Schnupfen und tränende Augen eingesetzt, denn beim Zwiebelschneiden entstehen diese Symptome auch.

Und was bedeutet das Informationsprinzip?

Nadja Harlacher: Das Informationsprinzip erkläre ich meist mit folgendem Bild: Wird ein Stein in einen Teich geworfen, nimmt das Wasser den Stein auf und bildet schöne Ringe. In der Homöopathie bildet es sich ähnlich ab: Das homöopathische Mittel übt einen Reiz auf den Körper. Das Körpersystem verarbeitet diesen Reiz wellenförmig, wie die Ringe im Teich.

Bei welchen Beschwerden kann man homöopathische Heilmittel einsetzen?

Nadja Harlacher: Bei vielen akutenBeschwerden ist die Homöopathie sehr hilfreich. Beschäftigt man sich ein wenig mit den verschiedenen homöopathischen Mitteln oder lässt sich in darauf spezialisierten Apotheken wie Nature First beraten, eignet sich die Homöopathie besonders gut zur Selbstbehandlung akuter Beschwerden. Wer jedoch unter chronischen Gesundheitsproblemen leidet, sollte für deren Behandlung einen Homöopathen aufzusuchen, der Mittel mit hohen Potenzen einsetzen kann. Selbst «schulmedizinisch Austherapierte» können so durch die Homöopathie nicht selten an mehr Lebensqualität gewinnen.

Wie verhält es sich mit diesen Potenzen? Was ist bei der Auswahl und Dosierung der homöopathischen Mittel zu beachten?

Nadja Harlacher: Die Dosierung ist vonzwei Faktoren abhängig: Von der Potenz des homöopathischen Mittels und vom Patienten. Dabei geht es weniger um dessen Alter und Gewicht, sondern darum, wie schnell der Patient auf das homöopathische Mittel reagiert.

Für die Selbstbehandlung eignen sich niedrige Potenzen, denn nach dem Prinzip der Potenzierung gilt: Je höher die Verdünnung des homöopathischen Mittels, desto grösser die Wirkung. Die Arzneien, bestehend aus Tinkturen pflanzlicher, tierischer oder mineralischer Substanzen, werden schrittweise immer weiter verdünnt. Von D-Potenzen – wie dezimal – spricht man, wenn die Verdünnung im Verhältnis 1:10 erfolgte. C-Potenzen werden nach dem gleichen Prinzip im Verdünnungsverhältnis 1:100 potenziert. Ab C/D 200 spricht man von Hochpotenzen, die nur nach genauer Abklärung der gesundheitlichen Beschwerden verabreicht werden sollten und gehören deshalb stets in die Hand einer erfahrenen Fachperson!

Ist die Homöopathie für jedes Alter geeignet?

Nadja Harlacher: Ja. Ob Säugling oder Rentner – die Homöopathie kann von der Geburt bis zum Sterben eingesetzt werden. Auch Schwangere und Stillende können diese Heilmethode nutzen, da sie ihre Wirkung im Körper besonders sanft entfaltet und keinerlei negative Auswirkungen auf das Ungeborene oder den gestillten Säugling bekannt sind.

In der Homöopathie begegnet einem oft der Begriff «Konstitutionsmittel». Was bitte ist damit gemeint?

Nadja Harlacher: Die Konstitution bezeichnet die körperliche und seelische Verfassung eines Menschen. Jeder von uns bringt seine ganz eigene Konstitution mit. Auf diese lässt sich mit homöopathischen Mitteln jedoch positiv Einfluss nehmen. Ein Konstitutionsmittel ist daher ein individuell ausgesuchtes homöopathisches Arzneimittel, das exakt auf den einzelnen Patienten zugeschnitten ist. Deshalb gehören konstitutionelle Behandlungen immer in die Hände von Homöopathen. Das Ziel der konstitutionellen Therapie ist, den Organismus zu stärken, damit individuelle Beschwerden seltener und schwächer auftreten.

Gab es in all den Jahren deiner Tätigkeit als Homöopathin einen Behandlungserfolg, der dich besonders fasziniert hat?

Nadja Harlacher: Besonders freue ichmich immer, wenn ich Kindern durch die Homöopathie sanft aber effektiv helfen kann: Ob schlimme Hautprobleme oder Bettnässen – es ist faszinierend mitzuerleben, wie gut eine homöopathische Therapie den Kleinen helfen kann. Vor allem kommt es häufig nachhaltig zu einer Besserung und ich sehe die Kinder dann erst Jahre später mit ganz anderen Beschwerden wieder. Solche Erlebnisse zeigen mir, dass Homöopathie gesundheitliche Probleme wirklich an der Wurzel packt – und es ist schön, Patienten dauerhaft zu mehr Lebensqualität verhelfen zu können.

Nadja Harlacher berät sie als Homöopathin und Naturheilpraktikerin gerne ganzheitlich zum Beispiel bei folgenden Themen:

•  Schwangerschaftsbeschwerden
•  Menstruationsbeschwerden
•  Wechseljahresbeschwerden
•  Schlafstörungen
•  Stresszustände
•  Allergien
•  Hauterkrankungen
•  Verdauungsbeschwerden

Sie finden Nadja Harlacher in ihrer Praxis bei Nature First Therapie oder unter der Telefonnummer: 044 496 63 30.

Nadja Harlacher

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